Tom DauerThemen

Meine Welt sind die Berge. Ok, das stimmt nicht ganz, zumindest nicht mehr, seit unser Sohn den Rhythmus bestimmt. Seitdem schreibe ich mehr über die Berge, als dass ich sie besuchen würde. So bleiben sie der Mittelpunkt zumindest meines journalistischen Lebens: die Berge in ihrer ganzen Vielfalt. Als Lebensraum, als Kulturraum, als Wildnis, als Urlaubsziel und Sportgerät. Mich interessieren die Menschen, die dort wohnen; die dort arbeiten; diejenigen, die sich in die Berge flüchten. Bauern, Hüttenwirte, Touristiker, Künstler, Extremsportler, Abenteurer. Es mag naiv klingen: Die Berge haben mir viel gegeben, die Voralpen, die Dolomiten, das Mont-Blanc-Gebiet, das Karakorum und der Himalaja, die Anden. Schreibend versuche ich, mich zu revanchieren. Und finde dabei immer wieder neue Horizonte.

Texte

  • Gefährliche Liebschaften
    Dies ist die Geschichte von der leidenschaftlichen Beziehung des Kletterers Bernd Arnold zum Elbsandsteingebirge. Und mehr als das. Es ist eine Geschichte über Naturbeschwörung und Romantik. Über Freiheitsdrang und Regeln. Im 19. Jahrhundert, in der DDR-Zeit ? und in der Gegenwart.
    (GEO Special 3/2007)
  • Auf dem Weg zum Haus der Götter
    Es war eine Expedition, die noch keiner vor ihnen gewagt hatte. Der Extrembergsteiger Stefan Glowacz erklomm mit einem Team die Nordwand des Acop?n Tepui in Venezuela ? allen Widrigkeiten der Natur, allen Warnungen der Indianer zum Trotz. (Stern, 14/2007)
  • Der Drang zum Sturm
    An rund 65 Tagen im Jahr ist das südliche patagonische Inlandeis eine der berauschendsten Gegenden der Welt. An den restlichen 300 Tagen: die Hölle. Sturmgepeitscht, eiskalt, von Wolken erdrückt. Eine Umrundung von Fitz Roy und Cerro Torre, die Vuelta, gerät da schnell zum zermürbenden Wettstreit: der Wille des Menschen gegen die Kraft der Natur.
    (GEO Special 5/2006)
  • Vom Seelenstriptease zur Live-Peepshow
    Der Abstand zwischen Geschehen und Berichterstattung wird auch am Berg immer kürzer. Stellt sich die Frage, was von beidem wichtiger ist.
    (Berge 5/2006)
  • Vorpommerns blaue Lagunen
    Dünen und Heide, dazu Wälder und Kreideklippen, Kraniche und Kormorane ? die Boddenlandschaft von Mecklenburg-Vorpommern lockt mit einem verblüffend vielfältigen Mosaik an Naturräumen.
    (National Geographic Deutschland, Juli 2006)
  • Alpine Wegbereiter
    Die meisten Gipfelstürmer denken an alles Mögliche, wenn sie in luftiger Höhe an einem Seil entlang über einen Gletscher balancieren ? nur nicht daran, wer eigentlich die Eisen in den Fels geschlagen hat. Und wer baut die Hütten, saniert die Wege? Familie Mangold zum Beispiel. Sie sorgt in den bayerischen Alpen seit Jahrzehnten für Trittsicherheit.
    (GEO Special 3/2005)
  • Entscheidung am Cerro Torre
    Senkrechte Granitwände, ein sturmumtoster Gipfel aus Schnee und Eis. Der Italiener Cesare Maestri will 1959 den unmöglichen Cerro Torre bezwungen haben ? doch viele glauben ihm nicht. Elf Jahre später kehrt er nach Patagonien zurück ? um seine Ehre zu retten. (GEO Special 6/2004)
 
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