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Presseschau. Ein Machtwort der Kanzlerin soll die Koalition zusammenhalten. Die Nato wartet auf ein Machtwort von Obama, Thailand wartet vergeblich auf ein Machtwort des Königs und Opel hätte gern ein Machtwort von Dieter Althaus. DFB-Boss Zwanziger spricht ein Machtwort und Ilse Aigner auch. Michael Ballack und der Gen-Mais ziehen erschrocken den Kopf ein. Und Matthias Sammer, der auch ein Machtwort spricht, bringt es auf den Punkt. „Es ist wichtig, dass die jungen Spieler demütig und bescheiden Hierarchien anerkennen.“ Hart durchgreifen müsse man, das sei nicht nur ein Problem des Sports, sondern der ganzen Gesellschaft. Aber dazu müsste die Kanzlerin auch noch mal ein Machtwort von sich geben. Spürt sie es nicht, wie sehr sich diese Gesellschaft nach Machtworten sehnt? Emanuel Eckardt |
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